Herz-Kreislauf-Gesundheit

Herz-Kreislauf-Gesundeheit beim Hund: Das starke Fundament für mehr Beweglichkeit bis ins hohe Alter.

Ein Hund, der sich mit Leichtigkeit und mit Lebensfreude bewegt, braucht nicht nur starke Muskeln, gesunde Gelenke und ein gutes Gleichgewicht. Er braucht auch ein Herz, das zuverlässig arbeitet, und eine Atmung, die seinen Körper gut mit Sauerstoff versorgt. Denn jede Bewegung beginnt im Inneren.

Das Herz-Kreislauf-System (kardiovaskuläres System) transportiert mit jedem Herzschlag Blut durch den Körper. Dieses Blut bringt Sauerstoff und Nährstoffe in Muskeln, Organe, Gehirn und Bindegewebe. Gleichzeitig hilft der Kreislauf dabei, Wärme zu verteilen, Abbauprodukte abzutransportieren und den Körper nach Belastung wieder in die Ruhe zu bringen.

Gerade wenn dein Hund älter wird, ist diese Kraft im Inneren besonders wertvoll. Vielleicht wird aus deinem quirligen kleinen Jungspunt irgendwann ein ruhiger Senior, der seine Spaziergänge langsamer genießt. Das ist völlig in Ordnung. Doch auch dann darf dein Hund möglichst lange Freude an Bewegung haben. Eine gute Herz-Kreislauf-Gesundheit hilft ihm dabei, seine Muskulatur zu erhalten, seine Gelenke regelmäßig zu bewegen und aktiv am Leben teilzunehmen.

aktiveHunde: Ganzheitliche Konzepte für ein langes Hundeleben voller Beweglichkeit und Lebensfreude. Genau deshalb schaue ich bei meinen Behandlungen nicht nur auf ein einzelnes Gelenk oder einen schmerzenden Muskel. Ich schaue mir immer den ganzen Hund. Auch die Krallen, die Zähne und die körperliche Fitness. Dabei ist die Herz-Kreislauf-Gesundheit auch ein wichtiger Teil. 

Die beste Unterstützung für deinen Hund ist jedoch, wenn du ein gutes Grundwissen hast! Weißt, wie du wichtige Merkmale wie Puls und Atemfrequenz selbständig messen kannst und Veränderungen rechtzeitig bemerkst.

Was bedeutet eigentlich Herz-Kreislauf-Gesundheit?

Herz-Kreislauf-Gesund bedeutet, dass Herz, Blutgefäße und Atmung gut zusammenarbeiten. 

Das Herz pumpt Blut durch die Blutgefäße. Die Lunge nimmt Sauerstoff auf und gibt Kohlendioxid ab. Die Gefäße bringen das sauerstoffreiche Blut dorthin, wo es gebraucht wird.

Beim Spaziergang benötigen die Muskeln mehr Sauerstoff. Beim Aufstehen braucht die Hinterhand Energie. Beim Balancieren, Rennen, Schnüffeln und Spielen arbeitet der ganze Körper zusammen. Das Herz passt seine Leistung an die Belastung an. Nach der Bewegung sollte es wieder einen ruhigen Rhythmus finden.

Auch die Temperaturregulierung gehört dazu. Hunde schwitzen nicht wie wir Menschen über die Haut. Sie geben Wärme vor allem über das Hecheln ab. Deshalb kann eine Belastung für Herz, Kreislauf und Atmung schneller entstehen, als wir es von uns selbst kennen.

Ein gut funktionierendes Herz-Kreislauf-System ist keine Garantie dafür, dass dein Hund niemals krank wird. Aber es ist ein starkes Fundament. Du kannst viel dafür tun, dieses Fundament langfristig zu unterstützen.

Warum ist ein gesunder Herz-Kreislauf für die Beweglichkeit so wichtig?

Wenn die Muskeln mit Sauerstoff versorgt werden, können sie arbeiten, sich anpassen und nach Bewegung besser regenerieren. Das ist besonders wichtig für die stabilisierende Muskulatur rund um Wirbelsäule, Becken, Knie und Schulter.

Bei einem Hund mit Arthrose (Gelenkverschleiß) ist die passende Bewegung ein wichtiger Teil der Unterstützung. Bewegung fördert die Durchblutung, kann die Gelenke geschmeidiger halten und hilft dabei, Muskulatur zu bewahren. Doch Bewegung soll immer zum aktuellen Gesundheitszustand deines Hundes passen. 

Wenn ein Hund schnell erschöpft ist, häufig stark hechelt, hustet oder sich nur langsam erholt, kann das viele Ursachen haben. Es können Schmerzen, Übergewicht, mangelnde Kondition, Hitze, Stress oder eine Erkrankung eine Rolle spielen. Auch Herz und Lunge dürfen überprüft werden.

Aus osteopathischer Sicht ist der Körper dabei niemals in einzelne Teile getrennt. Eine eingeschränkte Beweglichkeit im Brustkorb, Spannungen rund um die Rippen oder ein festes Zwerchfell können die freie Atembewegung beeinflussen. Das Zwerchfell ist ein großer Atemmuskel zwischen Brust- und Bauchraum. Es bewegt sich bei jedem Atemzug mit.

Auch die Brustwirbelsäule, die Rippen, der Hals und das Becken gehören über Muskeln, Faszien (Bindegewebe) und Nervenbahnen zusammen. Deshalb kann es so wertvoll sein, bei Veränderungen nicht nur auf ein einzelnes Symptom zu schauen, sondern den gesamten Hund in den Blick zu nehmen. Um Veränderungen frühzeitig zu erkennen, Blockaden zu lösen und die freie Beweglichkeit zu erhalten, empfehle ich zweimal im Jahr eine osteopathische Behandlung. 

Deine beste Unterstützung: Veränderungen früh erkennen

Du kennst deinen Hund am besten. Du weißt, wie er normalerweise schläft, läuft, atmet und sich nach einem Spaziergang verhält. Dieses Wissen ist kostbar. Denn frühe Veränderungen sind häufig leise.

Vielleicht schläft dein Hund nach einer gewohnten Runde plötzlich viel länger als sonst. Vielleicht möchte er nicht mehr so gerne bergauf gehen. Vielleicht macht er anhaltende Pausen, hechelt schneller oder legt sich nach kurzer Bewegung hin. Andere wirken nachts unruhiger oder möchten lieber aufrecht liegen, statt entspannt auf der Seite zu schlafen.

Solche Veränderungen bedeuten nicht automatisch, dass eine Herz-Erkrankung vorliegt. Sie sind aber eine Einladung, genauer hinzuschauen. Je früher du erkennst, dass sich etwas verändert, desto besser kannst du gemeinsam mit deinem Tierarzt überlegen, was dein Hund benötigt.

Besonders aufmerksam darfst du sein, wenn dein Hund wiederholt hustet, deutlich schneller ermüdet, in Ruhe ungewöhnlich schnell atmet oder sich sein Leistungsvermögen spürbar verändert. Auch wenn es nachts unruhig wird, beim Liegen schlecht zur Ruhe kommt oder seine Schleimhäute am Zahnfleisch auffällig blass oder bläulich wirken, braucht er tierärztliche Unterstützung.

Eine gründliche Untersuchung sollte immer das Abhören von Herz und Lunge, Blutuntersuchungen, ein Röntgenbild oder ein Ultraschall und ggf. einen Herzultraschall (Echokardiografie) umfassen. Beim Herzultraschall kann der Tierarzt Herzklappen, Herzmuskel und Blutfluss genau beurteilen. Ich empfehle ein erstes Herzultraschall bei allen Hunden ab dem 8. Lebensjahr, am besten in einer Tierklinik, die sehr erfahren sind.

Ruhepuls: Was das Herz deines Hundes dir erzählt

Der Ruhepuls zeigt dir, wie oft das Herz deines Hundes pro Minute schlägt, wenn er wirklich entspannt ist. Er ist kein Leistungswettbewerb und keine Zahl, die allein über Gesundheit entscheidet. Aber er kann dir helfen, den persönlichen Rhythmus deines Hundes besser kennenzulernen.

Miss den Puls möglichst nur, wenn dein Hund ruhig ist, döst oder geschlafen hat. Nach Spiel, Futter, Aufregung oder einem Spaziergang schlägt das Herz schneller. Das ist normal und kein echter Ruhewert.

Du kannst den Puls meist gut an der Innenseite des Hinterbeins spüren. Dort verläuft die Oberschenkelarterie (Arteria femoralis). Lege Zeige- und Mittelfinger sanft weit oben an die Innenseite des Oberschenkels, in Richtung Bauch. Drücke nicht zu fest. Mit etwas Übung spürst du ein regelmäßiges, sanftes Pochen unter deinen Fingern.

Nutze bitte nicht deinen Daumen, denn auch er hat einen eigenen Puls. Zähle die Schläge 30 Sekunden lang und verdopple die Zahl. Wenn dein Hund ruhig bleibt oder du dir beim Rhythmus unsicher bist, zählst du lieber eine ganze Minute.

Als grobe Orientierung liegt der Ruhepuls bei vielen erwachsenen Hunden etwa zwischen 60 und 120 Herzschlägen pro Minute . Kleine Hunde haben oft einen schnelleren Puls als große Hunde. Bei Welpen kann der Puls deutlich höher sein und je nach Alter, Größe und Situation auch ungefähr bei 160 Schlägen pro Minute oder darüber liegen.

Für Seniorhunde gibt es keinen eigenen festen Normalwert. Ein großer, entspannter Seniorhund kann einen niedrigeren Ruhepuls haben als ein kleiner, temperamentvoller Hund. Entscheidend ist daher vor allem der persönliche Ausgangswert deines Hundes.

Miss an drei bis fünf ruhigen Tagen hintereinander und wenn möglich ungefähr zur gleichen Zeit. So entsteht ein gutes Bild davon, was für deinen Hund normal ist. Wenn der Ruhepuls über mehrere Tage hinweg deutlich verändert erscheint oder dir ein unregelmäßiger Rhythmus auffällt, sprich bitte mit deinem Tierarzt.

Ich messe in meiner Praxis gerne parallel an beiden Hinterbeinen im Stehen. So fühle ich, ob der Puls auf beiden Seiten ähnlich an? Dies hilft mir, deinen Hund achtsam wahrzunehmen und Veränderungen zu bemerken. Bei deutlichen Unterschieden, kalten Gliedmaßen oder Schmerzen ist dies tierärztlich abzuklären.

Atemfrequenz: Ein ruhiger Atem ist ein gutes Zeichen

Die Atemfrequenz zeigt dir, wie viele Atemzüge dein Hund in einer Minute macht. Sie ist ein besonders hilfreicher Wert, weil sie sich zu Hause gut beobachten lässt. Am besten misst du sie, wenn dein Hund tief entspannt schläft oder ruhig auf der Seite liegt.

Ein Atemzug besteht aus einmal Einatmen und einmal Ausatmen. Schau auf den Brustkorb oder die Flanken. Ein Heben und Senken zählt als ein Atemzug. Du kannst auch deine Hand sanft auf seinen Brustkorb legen, wenn dein Hund das angenehm findet.

Beim Hecheln solltest du die Atemfrequenz nicht sinnvoll bewerten. Hecheln ist ein wichtiger Weg, Wärme abzugeben. Auch nach Bewegung, Aufregung oder bei hohen Temperaturen ist die Atmung zunächst schneller. Warte deshalb immer auf einen echten Ruhe-Moment.

Bei erwachsenen Hunden liegt die Atemfrequenz bei etwa 10 bis 30 Atemzüge pro Minute im normalen Bereich in tiefer Ruhe. Welpen und kleinere Hunde können schneller atmen. Bei Welpen können in Ruhe bis zu 40 Atemzüge pro Minute vorkommen.

Wichtiger als ein einzelner Wert ist auch hier die Entwicklung. Wenn dein Hund im Schlaf oder in völliger Ruhe wiederholt über 30 Atemzüge pro Minute liegt, darfst du dies notieren und mit dem Tierarzt besprechen. Bei etwa 40 Atemzügen oder mehr in echter Ruhe solltest du zeitnah einen Termin vereinbaren.

Schau dabei nicht nur auf die Zahl. Atmet dein Hund ruhig, weich und gleichmäßig? Oder wirkt seine Atmung verstärkt, laut, flach oder hektisch? Streckt er den Hals nach vorne, um bessere Luft zu bekommen? Möchte er nicht liegen und bleibt lieber sitzen oder stehen? Dann ist es wichtig, nicht abzuwarten, sondern tierärztlichen Rat einzuholen.

Tagebuch: Kleine Beobachtungen können viel zeigen

Ein Tagebuch ist keine Diagnose. Es ersetzt keine Untersuchung in der Tierarztpraxis. Aber es hilft dir, Veränderungen frühzeitig zu erkennen. Gerade weil sich Herz- und Kreislaufprobleme manchmal langsam entwickeln, sind deine Beobachtungen enorm wertvoll.

Du brauchst dafür nur ein Notizbuch, dein Handy oder die beigefügte Kopiervorlage. Notiere in guten Zeiten einmal im Monat, in schlechteren Zeiten oder bei Hitze zwei- bis dreimal pro Woche in wenigen Worten, wie es deinem Hund geht. Schreibe dazu, wie aktiv er war, ob es besondere Belastungen gab und wie er sich danach erholt hat. 

Du kannst zum Beispiel festhalten, ob dein Hund nach einem Spaziergang kurz oder lange hechelt, wann seine Atmung wieder ruhig wird und ob er entspannt liegen kann. Ergänze, wenn möglich, seinen Ruhepuls, seine Atemfrequenz im Schlaf und seine Temperatur. Auch Husten, ungewöhnliche Müdigkeit, nächtliche Unruhe, ein verändertes Trinkverhalten oder Urinieren darfst du notieren.

Ein möglicher Eintrag kann so aussehen: „Dienstag, zwanzig Minuten ruhiger Spaziergang. Danach fünf Minuten gehechelt, dann entspannt geschlafen. Atemfrequenz im Schlaf: 18. Ruhepuls: 82. Kein Husten.“

Nach einigen Wochen erkennst du viel besser, was für deinen Hund normal ist. Und wenn du eine Veränderung bemerkst, kannst du deinem Tierarzt konkrete Informationen geben. Das macht die gemeinsame Beurteilung leichter.


Was du täglich für das Herz-Kreislauf-System tun kannst.

Prävention bedeutet nicht, deinen Hund ständig zu kontrollieren. Es bedeutet, ihn gut zu kennen und seinen Alltag so zu gestalten, dass er gesund, beweglich und lebenslustig bleiben kann.

Regelmäßige, passende Bewegung ist ein wertvoller Baustein. Dein Hund soll keine Höchstleistung erbringen. Viel hilfreicher sind regelmäßige Spaziergänge und Gymnastik. Gerade für Seniorhunde sind mehrere ruhige Runden häufig besser als eine sehr lange Belastung.

Auch Abwechslung tut gut. Schnüffeln, langsames Gehen auf unterschiedlichen sicheren Untergründen können Körper und Kopf ansprechen. Achte immer darauf, dass dein Hund Freude daran hat und sich danach gut erholen kann.

Ein gesundes Körpergewicht unterstützt Herz, Lunge und Gelenke. Jedes überflüssige Kilo bedeutet zusätzliche Arbeit für den Körper. Gleichzeitig sollte dein Hund nicht zu dünn werden.

Im Alter ist besonders wichtig eine gute Muskulatur. Diese trainiere frühzeitig auch mit lustigen gymnastischen Übungen, die dein Hund dann später im Alter gerne ausführen möchte. Mehr dazu in einem anderen Blog. 

Auch die Zahngesundheit gehört zur Prävention. Entzündungen im Maul können den ganzen Körper belasten. Tägliches Putzen ist bei mir Standard. Oder putzt du dir auch nur einmal im Monat die Zähne? Die Zähne können und sollten bis ins hohe Alter ohne Zahnstein sein. Wie ich das mache, ohne großen Aufwand? Dazu mehr in einem anderen Blog. Putze und kontrolliere die Zähne und das Zahnfleisch. Dies ist ein wichtiger und sinnvoller Teil der Gesundheitsvorsorge für deinen geliebten Hund.

Vorsorgeuntersuchungen in der Tierarztpraxis sind besonders im Alter wertvoll. Dein Tierarzt kann Herz und Lunge abhören, Gewicht und Muskulatur beurteilen und gemeinsam mit dir entscheiden, welche weiteren Untersuchungen sinnvoll sind.

Ernährung und Nahrungsergänzungen

Eine anti-entzündliche Ernährung ist keine schnelle Lösung, aber kann langfristig das Herz und Kreislauf unterstützen. Daher starte gleich.

Wichtig ist zunächst eine ausgewogene, bedarfsgerechte Ernährung. Dein Hund braucht hochwertiges Muskelfleisch, leicht verdauliche Kohlenhydrate, frisches Gemüse und Obst, Algenöl, geeignete Vitamine, Mineralstoffe und ausreichend Wasser. Welche Ernährung gut passt, hängt von Alter, Gewicht, Aktivität und möglichen Erkrankungen ab.

Omega-3-Fettsäuren, zum Beispiel aus Algenöl (meine Empfehlung: Norsan Algenöl), können entzündungsmodulierende Eigenschaften haben und werden häufig bei Gelenkbeschwerden eingesetzt. Die passende Menge hängt jedoch vom einzelnen Hund und von seiner gesamten Fütterung ab.

Auch Antioxidantien (Zellschutzstoffe) spielen in der Ernährung eine Rolle. Sie kommen zum Beispiel in vielen Gemüse- und Obstsorten vor. Diese sollten immer leicht gedünstet und püriert sein, damit sie hundeverträglich sind.

Leicht verdauliche Kohlenhydrate, wie gekochte Kartoffeln, gekochte Süßkartoffeln, Haferkleie, Haferflocken, Hirse, Buchweizen sind sehr hilfreich, denn die Ballaststoffe helfen der Verdauung und enthalten von Natur aus viele Vitamine und Mineralien.

Hochwertiges Muskelfleisch sollte ein Muss sein. Lese die Deklaration deines Futters. Es sollten mindestens 60 % reines Muskelfleisch pro Portion sein. Keine Niere, Euter, Pansen, Herz oder andere Bestandteile enthalten. Wenn du mehr über die Deklarationen erfahren möchtest, dann wirf einen Blick in meine Akadamie. Dort findest du mehrere Aufzeichnungen. Oder buche bei mir einen Ernährungsberatung und wir schauen gemeinsam, wie wir deine Fütterung optimieren können.

Eine abwechslungsreiche, gut verträgliche Ernährung kann den Körper deines Hundes sinnvoll versorgen.

Nahrungsergänzungsmittel wie Taurin, L-Carnitin oder Coenzym Q10 werden manchmal zur Unterstützung der Herzfunktion eingesetzt. Sie sind aber keine allgemeine Vorsorge für jeden Hund und ersetzen keine tierärztliche Diagnostik oder Behandlung. Besonders wenn dein Hund bereits ein Medikamente bekommt oder eine Herz-, Nieren- oder Lebererkrankung hat, solltest du Nahrungsergänzungen immer mit deinem Tierarzt abstimmen. Bitte gib keine Nahrungsergänzung nach dem Motto „viel hilft viel“. Eine individuelle Auswahl ist immer der sicherste Weg.

Dein Hund zeigt dir jeden Tag, wie es ihm geht.

Starte mit der Herz-Kreislauf-Gesundheit nicht erst dann, wenn dein Hund krank ist. Sie beginnt im Alltag: bei einem passenden Spaziergang, einer ruhigen Pause, gutem Wasser, einer anti-entzündlichen Ernährung, einem gesunden Gewicht und deinem aufmerksamen Blick.

Bewerte nicht jede Bewegung deines Hundes, sondern sei neugierig darauf, was er dir zeigt. Wie schnell findet er nach einer Runde wieder in die Ruhe? Wie atmet er im Schlaf? Wie fühlt sich sein Puls an? Was veränderte er sein Verhalten über Wochen oder Monate?

Je besser du den persönlichen Rhythmus deines Hundes kennst, desto leichter kannst du ihm genau das geben, was er braucht. Für mehr Gesundheit, mehr Beweglichkeit und gemeinsame viele Jahre voller Lebensfreude. 🐾